Paul Simon Kranz wurde 1995 in Gießen geboren. Ab seinem 8. Lebensjahr erhielt er eine klassische Ausbildung im Fach Klarinette bei Paul Pfeiffer und Travis W. Meisner an der Musikschule Wetzlar. Von 2015 – 2021 studierte er als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung Schulmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst mit Hauptfach Klarinette bei Tino Plener und Christian Klaus und Schwerpunktfach „Stimme und Kommunikation“ mit den Fächern Gesang bei Prof. Melinda Paulsen, Sprecherziehung bei Prof. Stefanie Köhler, Prof. Till Krabbe und Caro Mendelski sowie Szenische Darstellung bei Sabine Fischmann. Seit 2019 ergänzt Paul Simon Kranz seine Ausbildung um ein Bachelorstudium mit Hauptfach Gesang in der Klasse von Patrick Grahl am Hoch‘schen Konservatorium.

Meisterkurse und Unterricht bei Prof. Marco Thomas, Prof. Laura Ruiz Ferreres, Christoph Schneider, Peter Jenal, KS Barbara Zechmeister, Hartmut Keil, Prof. Anne-Kathrin Lindig, Prof. Alexei Tkachuk, Prof. Axel Gremmelspacher und anderen erweitern seine künstlerische Ausbildung und brachten bedeutende Impulse. Weitere wichtige Lehrer waren Prof. Michael Böttcher, Christoph Siebert und Peter Scholl im Fach Dirigieren sowie Prof. Dr. Peter Ackermann im Bereich der Musikwissenschaft.

Paul Simon Kranz ist ein vielseitiger Künstler. Als Solist, Kammermusiker, Orchestermusiker, Studiomusiker, Dirigent sowie im Bereich Musiktheater ist er in seiner hessischen Heimat und darüber hinaus in diversen Projekten und Produktionen engagiert. Konzertreisen führten ihn von den USA über Frankreich, Italien, Belgien und Tschechien bis nach Russland.

Neben künstlerischen Tätigkeiten wirkt Paul Simon Kranz auch im musikwissenschaftlichen Spektrum. Als vierter Publikationsstipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt am Main veröffentlichte er 2021 eine Monografie mit dem Titel Richard Wagner und »das Weibliche«.